Rundgang – Der HSV
(und seine Mitglieder) im Nationalsozialismus
Ein Rundgang des Netzwerks Erinnerungsarbeit
Auch im Nationalsozialismus spielte der Fußball eine Rolle. Der HSV existierte zwischen 1933 und 1945 nicht nur weiter, sondern ordnete sich dem herrschenden System unter. So wurden jüdische Mitglieder ausgeschlossen und das sogenannte „Führerprinzip“ eingeführt.
Der Verein trug zahlreiche politische Entscheidungen jener Zeit mit. Um die Verknüpfung von Fußball und Nationalsozialismus sichtbar zu machen, bietet das Netzwerk Erinnerungsarbeit einen dreistündigen Rundgang an. Im Mittelpunkt stehen die Biographien von verfolgten HSV-Mitgliedern. Ihre Geschichten sind Ausgangspunkt, um das Verhalten des Vereins in der NS-Zeit zu beleuchten und nachzuzeichnen, wie sich die Haltung des HSV in der Nachkriegszeit entwickelt hat.
Das Netzwerk Erinnerungsarbeit ist ein Zusammenschluss von HSV-Fans, Mitarbeiter:innen des Vereins, des Fanprojekts und des Supporters Club. Ziel der Initiative ist es, die Aufarbeitung des Nationalsozialismus im Fußball voranzubringen und ein klares Zeichen gegen jede Form von Diskriminierung zu setzen.
- Treffpunkt ist an der Moorweide, ggü. des S-Bahnhofs Dammtor, hinter der Shell-Tankstelle.
- Treffen vor Ort ist jeweils um 16:30 Uhr.
- Die Teilnehmendenzahl pro Rundgang ist auf maximal 12 Personen begrenzt.
- Der Rundgang geht 2-2,5 Std und wir laufen insgesamt 7-8 km.
- Anmeldungen bitte über NetzE.HSV@mail.de
- Die E-Mail-Schreibenden erhalten auf jeden Fall eine Antwort, ob sie angemeldet sind oder auf der Warteliste stehen.


