Jüdisches Leben im Grindel
mit Christine Harff
„Im Schatten der Synagoge“ – so lautet der Titel eines Buchs von Arie Goral-Sternheim, in dem er seine Jugend in den 1930er Jahren im Grindel beschreibt.
Die Synagoge auf dem Bornplatz war Symbol und Zentrum des jüdischen Lebens bis zu ihrer Zerstörung in der Pogromnacht vom 9./10.11.1938 und dem von den NS-Behörden verfügten endgültigen Abriss 1939 auf Kosten der Jüdischen Gemeinde.
Der geplante Wiederaufbau einer neuen Bornplatzsynagoge wird diese wieder zu einem Herzstück jüdischen Lebens in Hamburg machen.
Die Spuren jüdischen Lebens im Univiertel – Sichtbares und Zerstörtes wie das Joseph Carlebach Bildungshaus / Talmud-Tora-Schule, die Synagogen und das Logenhaus / Kammerspiele sind Stationen auf einem Spaziergang, der einen Ausschnitt der Geschichte und Gegenwart in diesem Stadtteil vorstellt.
Treffpunkt vor dem Eingang, Hauptgebäude der Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Preis:

